PIVASCORE Magazin

Wissen zur online Bonitätsprüfung

Praxis-Tipps, Hintergrund und Erklärungen rund um Bonitätsauskünfte – für Vermieter, Unternehmen und alle, die Zahlungsrisiken vermeiden wollen.

Eine Bonitätsauskunft liefert in Sekunden strukturierte Daten über das Zahlungsverhalten einer Person oder eines Unternehmens. Wer die Ergebnisse aber richtig einordnen und auf ihrer Basis gute Entscheidungen treffen will, braucht mehr als den reinen Abruf – er braucht Hintergrundwissen. Genau das liefert das PIVASCORE Magazin.

Die Beiträge richten sich an Vermieter, Unternehmer und alle, die im Alltag mit Zahlungsrisiken konfrontiert sind. Jeder Artikel erklärt ein Thema von Grund auf – ohne Vorkenntnisse, mit konkreten Handlungsempfehlungen für die Praxis.

Für Vermieter

Wie Sie Mietinteressenten zuverlässig prüfen, welche Angaben Sie rechtlich einfordern dürfen und wie Sie Mietnomaden frühzeitig erkennen – bevor ein Mietvertrag unterzeichnet wird.

Für Unternehmen

Wie die Bonitätsprüfung in Vertrieb und Forderungsmanagement eingebettet wird, ab wann eine Prüfung Pflicht sein sollte und wie Sie auf verschiedene Ergebnisse reagieren.

Praxiswissen

Was die Codes in einer Bonitätsauskunft bedeuten, wie die drei Schweregrade weich, mittel und hart einzuordnen sind und welche Reaktion in der Praxis angemessen ist.

Alle Beiträge

Häufige Fragen zur Bonitätsprüfung

Was ist eine Bonitätsauskunft und was sagt sie aus?

Eine Bonitätsauskunft zeigt, ob zu einer Person oder einem Unternehmen negative Einträge aus Inkasso- oder Vollstreckungsverfahren vorliegen. Die Ergebnisse sind nach drei Schweregraden gegliedert – weiche, mittlere und harte Merkmale – und geben eine strukturierte Grundlage für die Entscheidung, ob und unter welchen Konditionen ein Vertrag abgeschlossen werden sollte.

Für wen ist eine Bonitätsprüfung sinnvoll?

Bonitätsprüfungen sind überall dort sinnvoll, wo finanzielle Risiken aus einer Vertragsbeziehung entstehen können. Vermieter nutzen sie, um Mietinteressenten vor der Wohnungsübergabe einzuschätzen. Unternehmen setzen sie ein, bevor sie Neukunden auf Ziel beliefern oder längere Projekte beauftragen. Auch Privatpersonen können eine Prüfung bei größeren Transaktionen oder Handwerksleistungen sinnvoll finden.

Wie aktuell sind die Daten in einer Bonitätsauskunft?

Die Daten stammen von der First Debit GmbH sowie aus öffentlichen Registern wie dem Schuldnerverzeichnis und den Insolvenzbekanntmachungen. Diese Register werden laufend aktualisiert. Ein Negativmerkmal bleibt in der Auskunft sichtbar, bis es gesetzlich gelöscht wird – bei harten Merkmalen kann das mehrere Jahre dauern.

Darf ich eine Bonitätsauskunft über andere Personen einholen?

Das Einholen einer Bonitätsauskunft ist zulässig, wenn ein berechtigtes Interesse besteht – zum Beispiel bei der Anbahnung eines Miet- oder Liefervertrags. Vermieter dürfen im Rahmen der Mieterauswahl eine Bonitätsprüfung anfordern, wenn der Mietinteressent informiert wird. Die genauen rechtlichen Voraussetzungen sind im BDSG und der DSGVO geregelt.

Fragen zu einem Artikel?

Wir helfen Ihnen bei der Einordnung – und beim Einstieg in die online Bonitätsprüfung.

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