Für Vermieter und Hausverwaltungen

Bonitätsprüfung für Mieter: Mietinteressenten in Sekunden prüfen

Sie haben sich für einen Mietinteressenten entschieden und wollen vor der Unterschrift sicher sein? Mit PIVASCORE prüfen Sie die Zahlungsfähigkeit Ihres künftigen Mieters selbst, online und in Sekunden. Sie sehen, ob es Insolvenzen, Einträge im Schuldnerverzeichnis oder laufende Inkassoverfahren gibt. Ohne Grundgebühr, ohne Vertrag, ab 2,49 € pro Prüfung. Für private Vermieter genauso wie für Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen.

  • Ergebnis sofort als PDF
  • Bezahlung pro Prüfung, keine Mindestabnahme
  • Anbieter aus Deutschland: PIVASOFT GmbH, Eckersdorf
Bonitätsauskunft eines Mietinteressenten als PDF

Warum Vermieter die Bonität ihrer Mieter prüfen sollten

Ein Mietausfall trifft private Vermieter besonders hart. Wer ein oder zwei Wohnungen vermietet, hat keine Reserve, die fehlende Mieten auffängt. Zahlt ein Mieter nicht, dauert ein Räumungsverfahren meist 6 bis 12 Monate.

Ein Rechenbeispiel

Bei 800 € Kaltmiete kommen nach zehn Monaten Ausfall und Verfahrenskosten schnell 12.000 bis 15.000 € zusammen. Renovierung ist da noch nicht eingerechnet. Die Kaution von höchstens drei Kaltmieten deckt davon nur einen kleinen Teil.

Eine Bonitätsprüfung kostet Sie weniger als einen Kaffee. Sie zeigt, ob Ihr Mietinteressent in der Vergangenheit Zahlungsprobleme hatte, die aktenkundig sind. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber Mietnomaden vermeiden.

So funktioniert die Bonitätsprüfung für Vermieter

  1. 1
    Kostenlos registrieren. Legen Sie Ihr Konto in wenigen Minuten an. Nach der Freischaltung können Sie starten.
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    Guthaben aufladen. Per PayPal oder Banküberweisung, so viel Sie brauchen.
  3. 3
    Mietinteressenten eingeben. Vorname, Nachname, Straße, PLZ und Ort genügen. Das Geburtsdatum ist optional und macht das Ergebnis genauer. Wählen Sie das berechtigte Interesse „Abschluss eines Mietvertrags“ und den Prüfumfang.
  4. 4
    Ergebnis lesen. Die Auskunft steht in Sekunden bereit. Sie können sie als PDF speichern und zur Mietakte nehmen.

Was die Bonitätsauskunft über Ihren Mieter zeigt

PIVASCORE prüft 42 Negativmerkmale aus amtlichen Insolvenzveröffentlichungen, den Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte und aus gerichtlichen und außergerichtlichen Inkassoverfahren. Die Merkmale sind nach Schwere in drei Stufen geordnet:

StufeBeispieleWas es für Sie als Vermieter bedeutet
Keine Merkmale–Keine aktenkundigen Zahlungsprobleme gefunden.
Weiche Merkmale (3)vorgerichtliches InkassoEs gab offene Rechnungen. Oft ein kurzer Engpass oder ein Streit, fragen Sie nach.
Mittlere Merkmale (9)Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, PfändungGläubiger mussten vor Gericht. Das ist ein ernstes Warnsignal.
Harte Merkmale (30)Vermögensauskunft, Schuldnerverzeichnis, InsolvenzDie Zahlungsunfähigkeit ist dokumentiert.

Weicht ein gefundener Datensatz leicht von Ihren Angaben ab, etwa bei der Schreibweise des Namens, kennzeichnen wir ihn als Hinweis unter Vorbehalt. So sehen Sie, wann Sie die Identität genauer prüfen sollten. Alle Codes erklären wir auf der Seite Merkmale, Beispiele zeigen die Musterauskünfte.

Bonitätsprüfung oder Schufa-Auskunft vom Mieter?

Viele Vermieter bitten Bewerber, eine Schufa-BonitätsAuskunft mitzubringen. Das ist erlaubt, hat aber einen Haken: Sie verlassen sich auf ein Dokument, das der Bewerber selbst besorgt und Ihnen vorlegt.

KriteriumSchufa-Auskunft vom MieterBonitätsprüfung mit PIVASCORE
Wer fragt ander MietinteressentSie als Vermieter
Wer zahltder MietinteressentSie, ab 2,49 € netto
AktualitätStand des AbrufdatumsStand Ihrer eigenen Abfrage
DatenbasisSchufaInsolvenzen, Schuldnerverzeichnisse, Inkasso
ErgebnisDokument vom BewerberPDF direkt in Ihrem Konto

Beides schließt sich nicht aus. Die eigene Prüfung ist eine zweite, unabhängige Quelle neben der Mieterselbstauskunft.

Darf der Vermieter die Bonität prüfen? Die Rechtslage

Ja, aber erst zum richtigen Zeitpunkt. Die Datenschutzkonferenz von Bund und Ländern teilt die Vermietung in ihrer Orientierungshilfe (Version 2.0, Januar 2026) in drei Phasen. Je weiter der Prozess ist, desto mehr dürfen Sie fragen:

PhaseWas Sie erfragen dürfenBonitätsauskunft
1. BesichtigungName und Kontaktdatennein
2. Bewerber will die Wohnung anmietenAngaben, die für die Auswahl nötig sind, z. B. ein laufendes Insolvenzverfahrennein
3. Sie haben sich für den Bewerber entschiedenNachweise zur Zahlungsfähigkeit, Bonitätsauskunftja

Rechtsgrundlage ist Ihr berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Sie wollen sich vor einem Mietausfall schützen. Dafür gelten drei Regeln:

  • Prüfen Sie nur den Bewerber, mit dem Sie den Mietvertrag abschließen wollen.
  • Informieren Sie ihn vorher, dass Sie eine Bonitätsauskunft einholen.
  • Nutzen Sie das Ergebnis nur für die Entscheidung über den Mietvertrag und löschen Sie es, wenn Sie es nicht mehr brauchen.

Diese Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung.

Preise: Bezahlen Sie nur, was Sie prüfen

Keine Grundgebühr, keine Mindestabnahme, keine Vertragslaufzeit.

Empfohlen

Vollständige Auskunft

2,99 €

pro Prüfung zzgl. MwSt.

  • alle Merkmalsstufen
  • Ergebnis als PDF

Harte Merkmale

2,49 €

pro Prüfung zzgl. MwSt.

  • nur harte Merkmale
  • Ergebnis als PDF

Für Vermieter empfehlen wir die vollständige Auskunft: Weiche und mittlere Merkmale zeigen Zahlungsprobleme oft früher als ein Insolvenzeintrag.

Häufige Fragen zur Bonitätsprüfung von Mietern

Darf ein Vermieter eine Bonitätsprüfung machen?

Ja, wenn er sich für einen Bewerber entschieden hat und den Mietvertrag mit ihm abschließen will. Vorher, etwa bei der Besichtigung, ist eine Bonitätsauskunft nicht zulässig.

Muss ich den Mietinteressenten informieren?

Ja. Sagen Sie dem Bewerber vor der Prüfung, dass Sie eine Bonitätsauskunft einholen und bei wem. Am einfachsten geht das schriftlich, zum Beispiel per E-Mail.

Was kostet eine Bonitätsprüfung für Mieter?

Bei PIVASCORE 2,99 € netto für die vollständige Auskunft oder 2,49 € netto nur für harte Merkmale. Es gibt keine Grundgebühr.

Ist das eine Schufa-Auskunft?

Nein. PIVASCORE ist unabhängig von der Schufa. Wir prüfen Insolvenzveröffentlichungen, Schuldnerverzeichnisse und Inkassodaten.

Welche Daten brauche ich vom Mieter?

Vorname, Nachname und Anschrift. Das Geburtsdatum ist optional, macht die Zuordnung aber sicherer.

Können auch Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen prüfen?

Ja. Jede Privatperson und jedes Unternehmen mit berechtigtem Interesse kann ein Konto anlegen. Geprüft werden mit dieser Auskunft Privatpersonen, also Ihre Mietinteressenten.

Wie schnell bekomme ich das Ergebnis?

In wenigen Sekunden, direkt in Ihrem Konto und als PDF.

Was ist, wenn die Auskunft Merkmale zeigt?

Sprechen Sie mit dem Bewerber. Ein weiches Merkmal kann einen erklärbaren Grund haben. Harte Merkmale wie eine Insolvenz zeigen eine dokumentierte Zahlungsunfähigkeit.

Vor der nächsten Vermietung auf Nummer sicher gehen

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